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Mitarbeiter gewinnen · Personalmarketing

Personalmarketing, das Bewerber bringt, die bleiben.

Eine Fehlbesetzung kostet doppelt: erst die Einarbeitung, dann die nächste Suche. Gute Leute bewerben sich dort, wo sie sich vorstellen können, morgens hinzugehen, und sie bleiben, wenn der Alltag hält, was die Anzeige verspricht. Wir zeigen glaubwürdig, wie es bei Ihnen wirklich ist, bringen das in die Kanäle, in denen Ihre künftigen Kollegen unterwegs sind, und messen, woher Bewerbungen kommen und was sie kosten.

Kurz gesagt

Gutes Personalmarketing bringt Bewerber, die zu Ihnen passen und länger bleiben. Die Grundlage ist Employer Branding, die Arbeit an Ihrer Arbeitgebermarke: was Sie als Arbeitgeber ausmacht und warum Menschen bei Ihnen bleiben. Personalmarketing macht das sichtbar und gewinnt damit Bewerber, über Karriereseite, Stellenanzeigen, Google for Jobs, soziale Netzwerke und Empfehlungen. Im Mittelstand wirkt beides am besten ehrlich und konkret: echte Kollegen, echtes Gehalt, echte Gründe.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

!Ihre Stellenanzeige klingt wie alle anderen.

„Familiäres Umfeld, flache Hierarchien, attraktive Vergütung.“ Das schreibt jeder, deshalb glaubt es niemand.

!Sie sind ein guter Arbeitgeber, aber keiner weiß es.

Wer bei Ihnen arbeitet, bleibt. Draußen kennt man Sie trotzdem nur vom Firmenschild.

!Neue Leute gehen nach wenigen Monaten wieder.

Die Anzeige hat etwas versprochen, das der Alltag nicht hält. Die Suche beginnt von vorn.

Unser Ansatz: erst innen zuhören, dann außen sprechen. Eine Arbeitgebermarke, die nicht stimmt, bringt Bewerber, die nicht bleiben.

Zum Selbsttest

Warum Leute gehen und warum sie bleiben.

Die EY-Jobstudie 2025 hat 1.555 Beschäftigte in Deutschland gefragt, warum sie ihren letzten Arbeitgeber verlassen haben. Die häufigsten Gründe: zu geringes Gehalt (35 Prozent), das Verhalten der Vorgesetzten (28 Prozent) und eine schlechte Unternehmenskultur (23 Prozent).

Und nur noch 15 Prozent fühlen sich ihrem Arbeitgeber sehr stark verbunden. 2017 waren es noch 34 Prozent.

Das heißt für Ihr Personalmarketing: Die wichtigsten Argumente sind keine Obstkörbe. Es sind ein faires, offen genanntes Gehalt, Vorgesetzte, die man kennt und die zuhören, und ein Umgang, über den Ihre Mitarbeiter gern erzählen. Wenn das bei Ihnen stimmt, ist es Ihre stärkste Botschaft. Wenn nicht, hilft keine Kampagne.

Was zu unserem Personalmarketing gehört.

Kein Leitbild-Workshop über drei Monate. Sondern das, was Bewerber sehen, lesen und spüren.

Gründe zu bleiben, aus erster Hand

Kurze Gespräche mit Mitarbeitern, die schon lange dabei sind, und mit denen, die neu sind. Daraus entsteht Ihr Arbeitgeberversprechen in zwei, drei Sätzen, die stimmen.

  • Was hält die Leute hier, und was nervt sie?
  • Was hat Neue überrascht, positiv wie negativ?
  • Was würden sie einem Freund über den Job sagen?

Echte Gesichter

Fotos und kurze Handyvideos mit Ihren Mitarbeitern, gern mit Namen. Wir planen, was aufgenommen wird, und begleiten die Aufnahmen. Freiwillig und mit Einverständnis, das schriftlich festgehalten wird.

Sichtbar in der Region

Regelmäßige Einblicke auf Instagram oder Facebook und gezielte Anzeigen, wenn Stellen offen sind. Mehr zu Social Recruiting

Empfehlungen aus dem Team

Ein einfacher Weg, wie Mitarbeiter Bekannte empfehlen können, mit klarer Regel, was es dafür gibt.

Welche Kanäle im Personalmarketing wirken?

Sechs Wege, nüchtern eingeordnet. Die ersten drei braucht fast jeder Betrieb, bevor sich Geld für Anzeigen lohnt.

1

Karriereseite

Ihr eigener Ort für alle Stellen, mit Einblicken, Gehalt und einer Bewerbung in zwei Minuten. Alle anderen Kanäle führen hierher.

Kosten
einmalig, dann gering
Wirkt
dauerhaft
Gut für
jeden Betrieb
2

Google for Jobs

Stellen erscheinen direkt in der Google-Suche, wenn die Karriereseite sie mit strukturierten Daten auszeichnet. Ohne Gebühr je Anzeige.

Kosten
keine Klickkosten
Wirkt
nach Tagen
Gut für
aktiv Suchende
3

Arbeitgeberbewertungen

Portale wie kununu und Ihr Google-Unternehmensprofil. Bewerber lesen dort, was Mitarbeiter sagen, und wie Sie antworten.

Kosten
Zeit
Wirkt
stetig
Gut für
Vertrauen
4

Social Recruiting

Anzeigen auf Facebook und Instagram für Fachkräfte, die nicht aktiv suchen. Schnell wirksam, wenn die Grundlagen stehen.

Kosten
Werbebudget plus Betreuung
Wirkt
ab dem ersten Tag
Gut für
gesuchte Fachkräfte
5

Jobbörsen

Erreichen aktiv Suchende, kosten je Anzeige oder Laufzeit. Sinnvoll für Berufe, in denen viele aktiv suchen.

Kosten
je Anzeige
Wirkt
sofort, solange bezahlt
Gut für
Büro, Verwaltung
6

Vor Ort

Fahrzeuge, Bauzaun, Schulen, Ausbildungsmessen, Praktika. Wirkt am besten, wenn man Sie danach online wiederfindet.

Kosten
gering bis mittel
Wirkt
langsam, lokal
Gut für
Azubis, Region

Werbung für Sie als Arbeitgeber auf Facebook und Instagram zählt nach Metas Regeln zur speziellen Anzeigenkategorie Beschäftigung, auch ohne konkrete Stelle. Alter und Geschlecht lassen sich dort nicht auswählen. Das beachten wir von Anfang an.

Würden Sie sich bei sich bewerben?

Zehn Aussagen, ehrlich beantwortet. Haken Sie an, was heute schon stimmt. Dauert zwei Minuten, es wird nichts gespeichert oder gesendet.

Ihr Stand: von 10

8 bis 10
Sie sind ein Arbeitgeber, bei dem man sich gern bewirbt. Jetzt geht es um Reichweite: Wie erfahren mehr passende Menschen davon?
5 bis 7
Die Substanz ist da, aber Bewerber sehen sie nicht. Meist sind es zwei, drei Lücken, die viele Bewerbungen kosten.
0 bis 4
Bevor Geld in Anzeigen fließt, lohnt sich die Arbeit an den Grundlagen. Sonst bezahlen Sie Reichweite, die an der Bewerbung scheitert.
Ergebnis gemeinsam besprechen

So läuft es ab.

  1. GesprächWelche Stellen sind schwer zu besetzen, was haben Sie schon versucht, was bieten Sie?
  2. Zuhören im BetriebKurze Gespräche mit Mitarbeitern, dazu ein Plan für Fotos und Handyvideos.
  3. UmsetzungArbeitgeberversprechen, Texte, Karriereseite, Kanäle. Sie geben frei.
  4. Monatlicher BerichtWoher Bewerbungen kommen, was sie kosten, was wir ändern. Monatlich kündbar.

Was Personalmarketing bei uns kostet.

Der Aufwand hängt davon ab, wie viel schon da ist. Deshalb gibt es keine Preisliste, sondern ein klares Vorgehen.

  1. Kostenloses GesprächWir sehen uns Ihre Anzeigen, Ihre Karriereseite und Ihre Bewertungen an.
  2. Schriftliches AngebotAufbau als fester Betrag, laufende Betreuung mit festem Monatspreis. Klar getrennt.
  3. Monatlich kündbarSie bleiben, solange es sich für Sie rechnet. Keine Mindestlaufzeit.

Was den Preis bestimmt

  • Ausgangslage Gibt es eine Karriereseite, Fotos, ein klares Arbeitgeberversprechen?
  • Zielgruppen Ein Beruf oder mehrere, Fachkräfte und Auszubildende?
  • Inhalte Wie viele Fotos, Videos und Mitarbeiterstimmen entstehen neu?
  • Kanäle Nur eigene Kanäle oder zusätzlich bezahlte Anzeigen?

Häufige Fragen zu Personalmarketing.

Was ist der Unterschied zwischen Personalmarketing und Employer Branding?
Employer Branding ist die Arbeit an der Arbeitgebermarke: Wofür stehen Sie als Arbeitgeber, und warum bleiben Leute bei Ihnen? Personalmarketing macht das sichtbar und gewinnt damit Bewerber, über Karriereseite, Stellenanzeigen, soziale Netzwerke und andere Kanäle. Das eine ist die Substanz, das andere der Weg nach außen.
Lohnt sich Employer Branding auch für kleine Unternehmen?
Ja, oft sogar mehr als für Konzerne. Kleine Betriebe haben weniger Bekanntheit, aber echte Geschichten: kurze Wege, ein Chef, den man kennt, Kollegen mit Namen. Es braucht dafür keine Kampagne mit Agenturfotos, sondern ehrliche Inhalte und eine einfache Bewerbung.
Muss das Gehalt in die Stellenanzeige?
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie verlangt, dass Bewerber das Einstiegsgehalt oder dessen Spanne vor dem Vorstellungsgespräch erfahren, etwa in der Anzeige. Die Frist zur Umsetzung endete am 7. Juni 2026. Das deutsche Gesetz dazu war im Oktober 2026 noch nicht verabschiedet. Wer schon heute eine Spanne nennt, ist vorbereitet und bekommt meist passendere Bewerbungen.
Wie wichtig sind Arbeitgeberbewertungen?
Viele Bewerber lesen sie, bevor sie sich melden. Entscheidend ist nicht nur der Durchschnitt, sondern der Umgang mit Kritik: Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung zeigt Bewerbern, wie Sie mit Menschen umgehen. Gekaufte oder bestellte Bewertungen schaden dagegen.
Wie lange dauert es, bis Personalmarketing wirkt?
Einzelne Maßnahmen wie eine bessere Stellenanzeige oder eine kürzere Bewerbung wirken sofort. Eine Arbeitgebermarke, die man in der Region kennt, entsteht über Monate. Deshalb verbinden wir beides: schnelle Wirkung für offene Stellen und stetigen Aufbau für die nächsten.
Artur Essig

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