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KI & Automatisierung · KI-Lösungen

KI-Lösungen für Unternehmen, gemessen an gesparter Zeit.

Jede Stunde, die Ihr Team mit Abtippen, Sortieren und Suchen verbringt, fehlt für Kunden und Aufträge. KI kann davon einiges übernehmen, aber nicht überall. Wir finden mit Ihnen die Zeitfresser, schätzen vor dem Start ab, was eine Lösung spart und was sie kostet, und setzen dort an, wo es sich rechnet. Mit Blick auf Datenschutz und AI Act, ohne Fachchinesisch.

Kurz gesagt

KI spart im Mittelstand Zeit und Geld, wo Arbeit sich wiederholt, viel Text bewegt und ein Mensch das Ergebnis kurz prüfen kann: Anfragen sortieren, Gespräche zusammenfassen, Berichte vorbereiten, häufige Kundenfragen beantworten. Sie lohnt sich nicht für seltene Aufgaben, unklare Abläufe und Entscheidungen, für die jemand haften muss. Der beste Einstieg ist ein strukturiertes Gespräch über Ihre Zeitfresser mit einer Schätzung, was eine Lösung spart, nicht die Wahl eines Werkzeugs.

Warum viele Betriebe bei KI noch zögern.

Laut Statistischem Bundesamt nutzte 2025 gut jedes vierte Unternehmen in Deutschland KI (26 %). Wer es nicht tut, nennt vor allem fehlendes Wissen (71 %), unklare Rechtsfolgen (58 %) und Datenschutz (53 %, Erhebung 2024).

!Alle reden von KI, aber keiner sagt, wo sie Ihnen hilft.

Prospekte versprechen alles. Was davon in Ihrem Büro, Ihrem Vertrieb oder an Ihrem Telefon funktioniert, bleibt offen.

!Ihr Team nutzt ChatGPT längst, nur ohne Regeln.

Kundendaten im privaten Konto, Texte ohne Prüfung. Das Risiko trägt der Betrieb, nicht der Mitarbeiter.

!Das letzte Digitalprojekt endete als Präsentation.

Viel Workshop, schöne Folien, im Alltag hat sich nichts verändert.

Unser Ansatz: erst die Zeitfresser, dann das Werkzeug. Wir beginnen mit einer Aufgabe, die jede Woche Zeit kostet, und lösen sie so, dass Ihr Team es merkt.

Gespräch anfragen

Wo KI in Ihrem Betrieb Zeit spart.

Realistische Einsätze, die heute mit vorhandenen Werkzeugen gehen. Ohne Zukunftsmusik, und mit dem, was beim Menschen bleibt.

Einsatzmöglichkeiten von KI nach Unternehmensbereich
BereichWas KI übernehmen kannWas beim Menschen bleibtAufwand zum Start
Vertrieb
  • Anfragen aus Formular und E-Mail sortieren und nach Dringlichkeit und Passung vorqualifizieren
  • Gesprächsnotizen zusammenfassen und ins CRM übertragen
  • Angebotsentwürfe aus Ihren Textbausteinen und Preislisten vorbereiten
Preis, Zusage, persönliche Beziehung zum Kunden gering bis mittel
Kundenservice
  • Häufige Fragen auf der Website rund um die Uhr beantworten, auf Grundlage Ihrer eigenen Inhalte
  • Anrufe außerhalb der Geschäftszeit annehmen und das Anliegen aufnehmen
  • Antwortentwürfe für wiederkehrende E-Mails schreiben
Beschwerden, Kulanz, alles Heikle oder Ungewöhnliche mittel
Verwaltung
  • Belege und Formulare auslesen und an die richtige Stelle übergeben
  • Protokolle aus Besprechungen erstellen
  • Internes Wissen durchsuchbar machen: „Wo steht die Regel zu …?“
Freigaben, Buchungen, Verträge, Personalentscheidungen mittel
Marketing
  • Textentwürfe für Website, Anzeigen und Social Media
  • Kampagnen auswerten und Berichte in Klartext vorbereiten
  • Recherche zu Mitbewerbern, Suchbegriffen und Kundenfragen
Positionierung, Tonfall, Freigabe vor Veröffentlichung gering

„Aufwand zum Start“ ist eine grobe Einordnung für typische Fälle. Wie groß er bei Ihnen ist, hängt vor allem davon ab, wo Ihre Daten liegen und welche Systeme angebunden werden.

Wo sich KI nicht lohnt.

Ein ehrlicher Teil jeder Beratung ist das Nein. Wir raten ab, wenn eine dieser Lagen vorliegt:

Die Aufgabe kommt selten vor.

Was einmal im Quartal anfällt, ist schneller von Hand erledigt, als ein Ablauf gebaut, getestet und gepflegt ist.

Der Ablauf ist noch nicht klar.

Wer ein Durcheinander automatisiert, bekommt ein schnelleres Durcheinander. Dann ordnen wir zuerst den Ablauf, und oft reicht das schon.

Ein Fehler wäre teuer und würde nicht auffallen.

Sprachmodelle können überzeugend falsche Antworten geben. Wo niemand prüft und ein Fehler Geld, Haftung oder Vertrauen kostet, gehört KI höchstens in die Vorarbeit.

Es geht um Entscheidungen über Menschen.

KI, die Bewerber aussortiert oder über Kredite entscheidet, gilt nach dem AI Act als Hochrisiko-Einsatz mit strengen Pflichten. Für die meisten Betriebe ist das nicht der richtige Einstieg.

Was wir konkret für Sie tun.

Vom ersten Gespräch bis zur Lösung, die im Alltag läuft. Welche Bausteine Sie brauchen, klärt das Gespräch.

Gespräch zu Ihren Zeitfressern

Ein strukturiertes Interview mit Ihnen und, wenn sinnvoll, mit den Leuten, die die Arbeit machen. Daraus entsteht ein Plan, der zeigt, wo KI hilft und wo nicht.

  • Welche Aufgaben wiederkehren und wie viel Zeit sie binden
  • Wo Daten liegen und welche Systeme im Spiel sind
  • Priorisierte Liste: zuerst, später, lieber nicht

Abläufe automatisieren

Anfragen ins CRM, Berichte, Benachrichtigungen, Datenübertrag zwischen Programmen. Mehr zur Automatisierung

Chatbots und Telefonassistenten

Chatbots, die Anfragen beantworten und vorqualifizieren, auch nachts, mit Übergabe an Ihr Team. Für Telefonassistenten prüfen wir derzeit Anbieter. Mehr zu KI-Chatbots

Kleine KI-Werkzeuge für Ihre Website

Rechner, Konfiguratoren oder ein Fragebogen, der Interessenten zur passenden Leistung führt und Ihnen eine vorsortierte Anfrage liefert.

Datenschutz von Anfang an

Für Kundendaten nur Anbieter mit Verarbeitung in der EU oder Lösungen auf eigenem Server. Dazu eine Einweisung in jede Lösung, die wir bauen.

KI im Einsatz, nicht im Prospekt.

Wir beraten nicht über etwas, das wir nur aus Vorträgen kennen. Bei ARES laufen eigene KI-Werkzeuge jeden Tag: für die Analyse von Werbekonten, für Recherche zu Märkten und Mitbewerbern, für Berichte und beim Bau von Websites. Die gesparte Zeit kommt unseren Kunden zugute: mehr Sorgfalt bei Prüfung und Beratung, schnellere Ergebnisse.

Deshalb liefern wir den Befund unseres Sichtbarkeits-Checks innerhalb von 24 Stunden. Und deshalb wissen wir auch, wo KI an Grenzen stößt: Jedes Ergebnis prüft bei uns ein Mensch, bevor es zum Kunden geht. Genau so bauen wir auch Lösungen für Sie.

AI Act und Datenschutz: was seit wann gilt.

Die europäische KI-Verordnung (AI Act) gilt in Stufen. Im Juli 2026 hat die EU mit dem „Digital Omnibus“ einige Fristen verschoben. Stand: Oktober 2026.

  1. KI-Kompetenz und VerboteUnternehmen, die KI einsetzen, müssen sich um die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter kümmern (Art. 4). Bestimmte Praktiken wie manipulative KI oder Social Scoring sind verboten (Art. 5).
  2. Regeln für die großen SprachmodellePflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle, also die Hersteller hinter ChatGPT und Co. Für Ihren Betrieb meist nur mittelbar wichtig.
  3. Digital Omnibus in KraftArt. 4 wird zur Förderpflicht: Sie müssen Maßnahmen für die KI-Kompetenz ergreifen, ein bestimmtes Niveau ist nicht vorgeschrieben. Pflichten für Hochrisiko-KI werden verschoben.
  4. Aufsicht in Deutschland geregeltDas KI-Marktüberwachungsgesetz macht die Bundesnetzagentur zur zentralen Aufsichtsbehörde.
  5. KennzeichnungspflichtenMenschen müssen erfahren, wenn sie mit einer KI sprechen, etwa mit einem Chatbot (Art. 50). Künstlich erzeugte Bilder, Videos und Töne, die echt wirken, sind zu kennzeichnen.
  6. Hochrisiko-KIStrenge Pflichten für KI in sensiblen Bereichen, etwa bei Personalauswahl oder Kreditwürdigkeit. Ursprünglich für August 2026 geplant.

Regeln für Ihr Team

Eine kurze, verständliche Richtlinie: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten nie hinein dürfen, wer Ergebnisse prüft. Das ist zugleich Ihr Nachweis für Art. 4.

Datenschutz nach DSGVO

Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem Anbieter, Hinweis in der Datenschutzerklärung, Verarbeitung in der EU oder auf eigenem Server. Personenbezogene Daten nur, wo nötig.

Offen kennzeichnen

Chatbot und Telefonassistent sagen gleich zu Beginn, dass sie KI sind. Das ist Pflicht und schafft nebenbei Vertrauen.

Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Einsätzen mit Personal- oder Gesundheitsdaten empfehlen wir die Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

So starten wir mit Ihnen.

  1. Erstgespräch15 Minuten, unverbindlich: Wo drückt es, und passt KI überhaupt dazu?
  2. Zeitfresser-GesprächStrukturiert, mit den Menschen, die die Arbeit machen. Ergebnis: ein priorisierter Plan.
  3. Erster AblaufWir setzen die Aufgabe mit dem besten Verhältnis aus Nutzen und Aufwand um. Ihr Team testet im Alltag.
  4. Ausbauen oder lassenWas sich bewährt, bauen wir aus. Was nicht trägt, schalten wir ab. Betreuung monatlich kündbar.

Was KI-Beratung bei uns kostet.

Eine Preisliste wäre unseriös, weil jeder Betrieb anders arbeitet. Dafür gibt es ein klares Vorgehen.

  1. Unverbindliches ErstgesprächWir klären, ob und wo KI bei Ihnen ansetzen kann.
  2. Schriftliches AngebotMit festem Preis und klarem Umfang. Kein Stundenzähler, keine Überraschungen.
  3. Monatlich kündbarPflege und Weiterentwicklung laufen ohne Mindestlaufzeit, solange es sich für Sie rechnet.

Was den Preis bestimmt

  • Anzahl der Abläufe Eine Aufgabe oder mehrere Bereiche?
  • Systeme Wie viele Programme werden angebunden, und haben sie Schnittstellen?
  • Datenschutz Reicht ein EU-Anbieter, oder soll alles auf eigenem Server laufen?
  • Betrieb Laufende Kosten der KI-Dienste, Pflege und Anpassungen.

Häufige Fragen zu KI im Unternehmen.

Was kostet KI-Beratung bei ARES?
Das hängt davon ab, wie viele Abläufe betroffen sind, welche Systeme angebunden werden und wie streng die Datenschutzanforderungen sind. Nach dem Gespräch zu Ihren Zeitfressern bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit festem Preis und klarem Umfang. Eine laufende Betreuung ist monatlich kündbar.
Dürfen unsere Mitarbeiter ChatGPT mit Firmendaten nutzen?
Mit privaten Gratis-Konten sollten keine Kunden- oder Personaldaten verarbeitet werden. Für den geschäftlichen Einsatz braucht es eine Version mit Auftragsverarbeitungsvertrag, klare Regeln, welche Daten hinein dürfen, und eine Datenschutzprüfung. Für Lösungen mit Kundendaten setzen wir ausschließlich auf Anbieter mit Verarbeitung in der EU oder auf eigene Server.
Was bedeutet die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 AI Act für mein Unternehmen?
Seit dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, sich um die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeiter kümmern. Seit dem Digital Omnibus vom Juli 2026 heißt das: Sie müssen Maßnahmen ergreifen, die diese Kompetenz fördern, ein bestimmtes Niveau ist nicht vorgeschrieben. In der Praxis reichen für die meisten Betriebe eine Einweisung, klare Nutzungsregeln und eine kurze Notiz, was Sie getan haben.
Brauchen wir ein eigenes KI-Modell?
Fast nie. Für den Mittelstand reichen vorhandene Sprachmodelle, die mit Ihren eigenen Inhalten arbeiten, etwa Preislisten, Handbüchern oder Ihrer Website. Ein eigenes Modell zu trainieren ist teuer und lohnt sich nur in seltenen Spezialfällen.
Ersetzt KI unsere Mitarbeiter?
In den Projekten, die wir für sinnvoll halten, nicht. KI übernimmt wiederkehrende Vorarbeit wie Sortieren, Zusammenfassen und Entwürfe. Entscheidungen, Kundenbeziehung und Verantwortung bleiben bei Ihrem Team. So bleibt mehr Zeit für die Arbeit, für die Sie Ihre Leute eingestellt haben.
Womit sollten wir anfangen?
Mit einer Aufgabe, die jede Woche wiederkommt, viel Text oder Tipparbeit bedeutet und bei der ein Fehler auffällt, bevor er Schaden anrichtet. Das ist oft die Bearbeitung eingehender Anfragen oder ein wiederkehrender Bericht. Ein kleiner Erfolg dort überzeugt das Team mehr als jede Strategie.
Artur Essig

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